SKC 08 Tröstau-Wunsiedel
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4. Spieltag


Bezirksliga Männer: Tröstau/Wunsiedel I – Lohengrin Kulmbach II 5:3 (3022:2959);

Die Heimpartie der Tröstauer gegen die Reserve der Kulmbacher Landesligakegler wurde als richtungsweisend eingestuft, denn mit einer Niederlage hätte man sich im Tabellenkeller wiedergefunden. Daher waren die zwei Punkte eigentlich fest eingeplant. Lange Zeit sah es aber nicht so aus, als könne man dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Ob letztendlich die Umstellungen innerhalb der Mannschaft ausschlaggebend dafür waren, ist im Nachhinein betrachtet belanglos. Bertram Schreyer, beim letzten Auswärtsspiel noch Schlussmann, musste diesmal gleich zu Beginn ran und hatte den starken Laaber vorgesetzt bekommen. Schreyer haderte in den beiden ersten Sätzen, die er klar seinem Gegenüber überlassen musste, mit sich selbst, erst im weiteren Verlauf des Spiels war er mit seiner Leistung zufrieden und konnte zumindest satzmäßig ausgleichen. Allerdings konnte er den Punkt wegen seiner 505:520 (2:2) Holz nicht für sich verbuchen. Besser lief es bei Joachim Scholz. Zwar blieb auch er unter seinen Möglichkeiten, konnte sich gegen Dörfler aber mit 485:451 (3:1) durchsetzen. Auch Klaus Fießinger und Uwe Jahn fanden sich in der Mittelpaarung auf un-gewohnter Position wieder. Vermutlich wegen der erst vor kurzem ausgeheilten Verletzung fand Fießinger nicht so wie gewohnt ins Spiel. Er unterlag mit für ihn schwachen 485:507 (1:3) gegen Kobe was beim Tröstauer Anhang für Ernüchterung sorgte. Verlass war dann aber wieder auf Uwe Jahn. Mit der Tagesbestleistung von 550:460 (4:0) Holz degradierte er den überforderten Krauß zum Statisten. Sein Ergebnis führte dann auch zu einem eigentlich beruhigenden 77 Holz Vorsprung. Um den erhofften Sieg aber endgültig festzuhalten, musste die neu gebildete Schlusspaarung noch für einen Erfolg sorgen. Dieses Vorhaben geriet aber zunächst in Gefahr, da „Kapitän“ Rudi Scholz gegen den starken Herrmannsdörfer mit 490:529 (2:2) unterlag. Alle Hoffnungen ruhten somit auf den in den letzten Partien überzeu-genden Thomas Schöffel. Mit einer erneut beherzten Vorstellung hielt er Lauterbach mit 507:482 (3:1) auf Distanz. Mit 4:4 Punkten belegt man nun einen zufriedenstellenden 5. Tabellenplatz und kann der anstehenden schweren Aufgabe zuhause gegen den ESV Neuen-markt, der an diesem Spieltag den Spitzenreiter Concordia Oberhaid entthronte, ganz ent-spannt entgegensehen.