SKC 08 Tröstau-Wunsiedel
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7. Spieltag


Bezirksliga Männer: Tröstau/Wunsiedel – TTC/FW Gestungshausen 4:4 (2980-3007);


Das hatte man sich anders vorgestellt. In einer Nachholbegegnung des 7. Spieltags mussten sich die Tröstauer Kegler auf heimischer Bahn gegen das noch sieglose Schlusslicht mit einem total unnötigen Remis zufriedengeben. Die Vorentscheidung fiel gleich im der Startpaarung zwischen Lokalmatador Thomas Schöffel und dem Gästespieler Zarske. Während Schöffel überhaupt nicht zurechtkam, brillierte sein Gegner mächtig auf. Mit 484:576 (0:4 Sätze) Holz ging der Tröstauer förmlich unter. Auch der zweite Vergleich ging an den Gast, zwar nicht so deutlich, aber Rudi Scholz zog gegen Rene Hartan mit 474:512 (0:4) dennoch den Kürzeren. Das war kein guter Auftakt. Eigentlich ging es von da an nur noch um Schadensbegrenzung. Die gelang zunächst Joachim Scholz mit einem glücklichen 493:474 (2:2) Erfolg über Gianluca Hartan und Ersatzmann Manuel Pöhlmann zitterte sich zu einem 477:474 (2:2) Sieg über Bauersachs. Nun waren zwar die Spielpunkte ausgeglichen, aber immer noch war man mit 108 Holz hintan. Die Aufholjagd ging also weiter. Die Schlusspaarung stand unter erheblichem Druck. Zunächst holte Klaus Fießinger, der wegen einer Verletzung länger pausieren musste, gegen den schwachen Bauer mit 509:450 (4:0) Holz einen weiteren Erfolg. Auch auf Uwe Jahn war wieder Verlass. In einer spannenden und nervenauf-reibenden Partie holte er gegen Fischer mit 543:521 (2:2) den vierten Punkt. Somit war die Begegnung zumindest nach den Mannschaftspunkten mit 4:2 gewonnen. Da aber das bessere Gesamtholzergebnis mit 2 Punkten belohnt wird und hier der Gast mit 3007:2980 Holz die Nase vorne hatte, fielen diese an Gestungshausen. Somit mussten sich die Tröstauer mit einem 4:4 zufriedengeben. Diese Niederlage hätte es nicht gebraucht. Aber wie es sich schon in den letzten Partien gezeigt hat, hinkt so mancher Spieler seiner eigentlichen Form hinter-her. Außerdem wurde in diesem Spiel der Aktivposten Bertram Schreyer, der beruflich un-terwegs war, schmerzlich vermisst.